„Die Presse am Sonntag“ vom 22.11.2009                     Seite: 6 Ressort: Ausland Abend, Morgen >Es war eine Diktatur. Punkt.< Umstrittenes Gedenken an 1934: Vor 75 Jahren war Bürgerkrieg in Österreich, ideologische Gräben verhindern eine gemeinsame Aufarbeitung. Prominente Historiker wollen jetzt die Opfer des Ständestaates rehabilitieren. @LR von rainer nowak und Georg renner Es war ein Jahr der Jahrestage. Die Tiroler ehrten ihren […]

„Kronen Zeitung“ vom 09.08.2009                            Seite: 6 Ressort: inetview Die Jugend hat ein Anrecht In der „Tiroler Tageszeitung“ wurde in diesen Tagen besorgt gerätselt, ob am Grab von Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß wie in den Jahren zuvor von der ÖVP Kränze niedergelegt werden. Verwundert wurde auch bemerkt, dass die ÖVP-Spitze schweige, und die Frage gestellt, ob es zum 75. Todestag einen […]

„Der Standard“ vom 08.08.2009                              Seite: 7 Ressort: Innenpolitik Der lange Schatten des Bürgerkriegs Grüne wie SPÖ wollen Standrechtsurteile aufheben, die ÖVP sieht keinen Bedarf Gregor Plieschnig Wien – „Es genügt nicht, Brücken und Straßen zu benennen, es muss auch eine rechtliche Klarstellung geben“, sagt der grüne Justizsprecher Albert Steinhauser. Er forderte die gesetzliche Aufhebung der standrechtlichen Todesurteile nach dem Bürgerkrieg […]

„Wiener Zeitung“ Nr. 143 vom 25.07.2009                      Seite: 4 Ressort: Inland Von Katharina Schmidt Vor 75 Jahren, am 25. Juli 1934, wurde der erste Kanzler des Ständestaats, Engelbert Dollfuß, von Nazis ermordet Märtyrer oder Arbeitermörder? „Juliputsch“ der Nazis forderte 223 Todesopfer. Bis heute wird über Dollfuß‘ Rolle heiß debattiert. Wien. Für die einen ist er ein Sozialistenmörder, für die anderen ein […]

„Tiroler Tageszeitung“ Nr. 203-IA vom 25.07.2009          Seite: 12 Ressort: Nachrichten Engelbert Dollfuß oder das Schweigen der Partei Zum 70. Todestag von Dollfuß gab es noch einen ÖVP-Gedenkgottesdienst. Fünf Jahre später schweigt die ÖVP-Spitze. Michael Sprenger Wien -Das Porträt des umstrittensten österreichischen Bundeskanzler hängt immer noch im ÖVP-Klub. Warum und seit wann es dort hängt, weiß keiner so recht. Es passt […]

„Die Presse“ vom 25.07.2009                               Seite: 28 Ressort: Feuilleton Ein Putsch statt Hanteln, Reck und Barren 25. Juli 1934. Vor 75 Jahren probten Österreichs Nazis die Machtübernahme – Kanzler Dollfuß starb als Märtyrer. Wien, 25. Juli 1934, ein Mittwoch, in der Siebensterngasse. Dort, in der Stiftskaserne, hat der Deutsche Turnerbund die „Bundesturnhalle“ in Benützung. An diesem Vormittag wird aber nicht an […]

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 23.07.2009             Seite: 3 Ressort: Thema „Dollfuß ist keine Symbolfigur eines demokratischen Widerstands“ LINZ. Engelbert Dollfuß sei zwar ein Opfer von NS-Gewalt, sagt die Historikerin Brigitte Kepplinger – als Symbolfigur eines demokratischen Widerstands tauge der Ständestaat-Kanzler freilich nicht. Brigitte Kepplinger, Historikerin und Soziologin an der Linzer Johannes Kepler Universität, sieht sowohl ideologische als auch praktisch-politische Schnittmengen des Ständestaates […]

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 23.07.2009             Seite: 3 Ressort: Thema Der Juli-Putsch und das Dollfuß-Attentat Am 25. Juli 1934 um 12.53 Uhr fuhren mehrere Lastautos mit 150 als Bundesheersoldaten verkleideten SS-Männern in den Hof des Bundeskanzleramts am Wiener Ballhausplatz. Die Wache ließ sich täuschen und wurde entwaffnet. Um 13 Uhr wurde Bundeskanzler Dollfuß, der sich über eine Seitenstiege in Sicherheit bringen wollte, […]

„Kurier“ vom 14.07.2009                                   Seite: 19 Ressort: Chronik Am Rande eines blutigen Bürgerkriegs Vor 75 Jahren wurde Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ermordet. Hier ein paar Geschichten aus dem Bürgerkriegsjahr 1934. Nein, die Ereignisse des Jahres 1934, in dem das Land durch einen Bürgerkrieg und die Ermordung des Bundeskanzlers erschüttert wurde, waren alles andere als lustig, aber die Österreicher haben ein gewisses Talent, […]

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 13.07.2009         Seite: LST26 Ressort: Land&Leute Mahnmal für Menschen, die vor 75 Jahren ins Schussfeld geraten sind SPITAL/Pyhrn. vor 75 Jahre waren eine Wirtin, deren Sohn, ein Kalkbrenner und ein Handwerksbursche bei einem Kalkofen in den Kugelhagel zwischen Nazis und Bundesheer geraten. Ein Mahnmal erinnert an die Toten des Juliputsches. Von Hannes Fehringer Ein Stoßtrupp der Nazis stürmte […]