Heute habe ich Markus Koza den Medien vorgestellt. Er kandidiert auf der Wiener Landesliste auf Platz vier. Markus Koza ist Gewerkschafter und Ökonom. Gerade bei den Themen Arbeit, Sozialstaat und Verteilungsgerechtigkeit wird es in den nächsten Jahren zu massiven Auseinandersetzungen kommen. Kurz und die ÖVP haben den Sozialstaat und Arbeitsrechte im Visier. Noch wird das mit einem Catch-All-Populismus verschleiert. Wenn aber Kurz 14 Milliarden Euro jährlich einsparen muss, um seine Steuerzuckerln zu finanzieren, wird mit den Kürzungen beim Sozialstaat begonnen werden. Das war unter schwarz-blau schon so, wo Pensionen gekürzt, Unfallrenten besteuert und Ambulanzgebühren eingeführt wurden.

Wir werden dann dagegen halten. Wir brauchen nicht mehr soziale Unsicherheit, sondern soziale Stabilität. Alles andere arbeitet den Rechtspopulisten in die Hände, die dann die Enttäuschten einsammeln und instrumentalisieren. Dazu kommt, dass soziale Stabilität allen nützt und Lebensqualität bedeutet.

Markus Koza bringt es so am Punkt: „Wir sind für die 95% da, die tagtäglich arbeiten gehen, ein Einkommen beziehen, oder auch ums Überleben kämpfen. Wir sind für die Mitte der Gesellschaft da, genauso wie für die unteren Gruppen. Für alle diejenigen, die einen starken Sozialstaat brauchen, um Chancen zu haben. Das heißt: stabile Einkommensverhältnisse, stabile Beschäftigungsverhältnisse, soziale Sicherheit, selbstbestimmtes arbeiten, aber insbesondere auch am Arbeitsplatz, unmittelbar vor Ort, mitbestimmen zu können“

1990 habe ich im Nationalratswahlkampf vor der Wiener Wirtschaftsuniversität Folder verteilt. Damals ist mir übrigens Markus Koza als Student erstmals über den Weg gelaufen. Demnächst wird er uns im neuen grünen Nationalratsklub verstärken.

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