Unsere Verfassungssprecherin Daniela Musiol legt ihr Parlamentsmandat zurück. Wir sind beide Wiener Abgeordnete und haben auch thematisch eng zusammengearbeitet. Das hat immer gut funktioniert und es gab viel wechselseitige Unterstützung, was in einem konkurrenzgetriebenen Feld wie der Politik selbst innerhalb von Fraktionen nicht immer selbstverständlich ist.

Manche fragen übrigens, warum Daniela Musiol ihr Mandat wirklich zurücklegt? Dabei stimmt, was in den Medien geschrieben wird. Meine Noch-Abgeordnetenkollegin war beruflich außerhalb des Parlaments im Bereich der Mediation so erfolgreich, dass die zeitliche Belastung für sie nicht mehr zufriedenstellend bewältigbar war. Offensichtlich ist es für manche schier unvorstellbar, dass eine Politikerin – erstens – freiwillig die Politik verlässt, um – zweitens – erfolgreich etwas anderes zu machen und – drittens – nicht einfach als Nebenerwerbspolitikerin weiter kassiert. Wenn es interessiert, der kann hier sehen, was Daniela Musiol beruflich macht: http://www.rundumberatung.at/rundumberatung/

Für Daniela Musiol rückt der langjährige Abgeordnete Karl Öllinger nach, der nach den letzten Wahlen knapp kein Mandat erhalten hat. Karl Öllinger wird sich wieder mit vollem Einsatz dem Thema „Rechtsextremismus“ widmen, das zwischenzeitlich Harald Walser und ich betreut haben.

Ich kann nur sagen: Danke Dani für die Zusammenarbeit und alles Gute. Willkommen Karl.

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