FPÖ lässt auf Facebook wieder hetzen

Man darf sich nicht daran gewöhnen. Aber fasst ist man geneigt – wieder einmal – zu sagen. Die Internetplattform „Heimat ohne Hass“ hat detailliert enthüllt, dass zahlreiche FPÖ-Funktionäre hinter Facebook-Seiten wie “SOS Österreich” und “Österreich hat schon genug Ausländer” stehen. Dort dürfen Facebook-User ungeniert und ungehindert durch die blauen Administratoren zu Mord- und Todschlag aufrufen. Zum Dauerthema AsylwerberInnen darf auf einer Seite ungehindert gepostet werden „glei anzünden“ oder „jede Kugel zu schod die daneben geht“. Zu einem anderen Bericht heißt es: „Glei in die Donau einehaun des Gsindl“ oder „…übern Atlantik abwerfen“.

Da stellt sich die Frage, was weiß Parteiobmann Strache über das Netzwerk an blauen Facebook-Seiten, das Platz für diese Hetze bietet. Sind diese Seiten Teil der FPÖ-Strategie?  Der Verdacht erhärtet sich, wenn Strache jetzt nicht durchgreift und die betroffenen Funktionäre ausschließt. Ein FPÖ-Mitglied, das sich in einem anderen Fall erlaubt hat intern diese mangelnde Abgrenzung zur rechtsextremen Hetze zu kritisieren, wurde von FPÖ massiv gemobbt. Alleine dieser Umstand zeigt, dass man diese Abgrenzung gar nicht will. Das Ausmaß der Hetze im Umfeld der FPÖ-Funktionäre ist erschreckend, aber alles andere als eine Überraschung. Schon des Öfteren sind diverse FPÖ Funktionäre durch hasserfüllte Postings auf Facebook in Erscheinung getreten. Daran darf man sich aber nicht gewöhnen.

hier der Artikel von „Heimat ohne Hass“:

Die FPÖ als mutmaßlicher Betreiber der größten Hetz- und Hassseiten auf Facebook und im Web in Österreich

Ein Kommentar bis jetzt.

  1. […] Facebookgruppe “Wir stehen zur FPÖ!” über die NEWS im August berichtete, aktiv. Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen, verlangt von der FPÖ Aufklärung und […]

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