Rassismus in Polizei und Justiz

Justicia A5 130905

Ein Mann stößt eine schwarze Frau unter Beschimpfungen auf die U-Bahngeleise. Das Urteil geht davon aus, dass keinerlei rassistische Tatmotive vorliegen. NichtösterreicherInnen werden bei Diebstählen viel schneller und öfters wegen Gewerbsmäßigkeit verurteilt als ÖsterreicherInnen. Ein Polizist schreibt in einem redaktionellen Beitrag für den ÖVP-Seniorenbund davon, dass Roma und Sinti sehr skrupellos handeln und ihre Opfer oft bis zur wirtschaftlichen Vernichtung ihrer Existenz ausbeuten. Berichte von Schikanen der Polizei gegenüber Schwarzen besonders in der U-Bahn stehen an der Tagesordnung. Namhafte JuristInnen plädieren in ihrer „Initiative gegen die Gleichgültigkeit“ dafür nicht weg- sondern hinzuschauen. Das wollen wir machen.

Alles erklärbar oder Einzelfälle? Wie viel Rassismus gibt es wirklich in Österreichs Polizei und Justiz? Was sind die Ursachen und was kann dagegen getan werden?

Begrüßung
Oliver Scheiber, Allianz gegen Gleichgültigkeit

Alev Korun, Menschrechtssprecherin der Grünen

Es diskutieren:

  • Barbara Liegl, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
  • Maria Wittmann-Tiwald, Richterin, Co-Vorsitzende der Fachgruppe Grundrechte in der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter
  • Kojo Taylor, Panafa
  • Christian Doneis, Verein Fair & Sensibel, Polizist
  • Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen

Moderation: Maria Sterkl, derstandard

Wann: 18:00, 16. September 2013

Wo: Sitzungssaal der Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

 

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