Erste blau-schwarze Korruptionsbeule geplatzt

Möglicher Weise ist jetzt der erste Dominostein gefallen, damit das gesamte Ausmass an Korruption in der blau-schwarzen Ära sichtbar werden kann. Steuerberater Birnbacher hat gestanden, dass Teile seines 6-Milionen-Honorars für ein 6-seitiges Gutachten von Kärntner ÖVP und FPK-Politiker als illegale Parteienfinanzierung gedacht waren und teilweise ausbezahlt wurden. Damit wird erstmals das gesamte Sittenbild eines blau-schwarzen Korruptionsskandals offengelegt. Sicher kein Einzelfall.

Hellhörig macht die Aussage Birnbachers, dass ÖVP-Kärnten Obmann Martinz gesagt habe, dass er nach Wien zu ÖVP-Mann Strasser fahre, weil der sich auskennt, wie man das macht. Damit gibt es auch eine Spur zu einem ehemaligen Vertreter der blau-schwarzen Bundeskoalition. Dort gibt es eine Reihe von dubiosen Privatisierungen und Vergaben. Martinz selbst stellt das anders da. In einer Aussendung schreibt er: „Ich habe innerhalb der ÖVP alleine gehandelt und übernehme auch die alleinige Verantwortung dafür.“ Offensichtlich gibt es im Verhaltenskodex der ÖVP ein nicht bekanntes 11. Gebot: Wenn du erwischt wirst, warst du es alleine.

Nachdem mit FPK-Chef Scheuch und FPK-Landesrat Dobernig zwei aktive FPÖ-Politiker in den Kärntner Skandal verwickelt sein dürften, befindet sich auch die FPÖ mitten im Korruptionsstrudel. Bisher hat man die Verantwortung damit zu delegieren versucht, dass die derzeitige FPÖ-Führung nicht involviert gewesen wäre. Damit ist es nun vorbei. Man darf gespannt sein, ob Strache blaue Korruptionisten weiter deckt.

Noch spannender wird aber die Frage, wie viel sich die ÖsterreicherInen bieten lassen? Bekommen jene beiden Parteien, die in den letzten 10 Jahren das Auge des Korruptionstaifuns gebildet haben gemeinsam wieder eine Mehrheit, um weiter die SteuerzahlerInnen auszuplündern oder werden diese Parteien in die politische Verbannung geschickt?

3 Kommentare bis jetzt.

  1. Martin sagt:

    Die Mehrheit der Wähler_innen ist verantwortlich für den Ist-Zustand in Österreich.

    Es muss einmal allen klar gemacht werden, dass sie eine Verantwortung haben, wenn sie eine Stimme abgeben!

  2. Erich J. sagt:

    Sehr geehrter Herr Grün Politiker,
    Warum lebt ein Grün Politiker namens Pilz mit einem Einkommen von ca 8000 Euro mtl. in einer vom Staat geförderten Sozialwohnung? Das ist Steuerbetrug!

  3. Erich J. sagt:

    Die Grazer Wahlen haben schon vorgezeigt wer bei den nächsten Wahlen gewinnen und wer verlieren wird. Dort wo bereits Grüne Politiker mitregieren, sieht man schon das Caos.

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