Der Terror von Oslo erschüttert alle. Man fragt zwangsläufig, wenn so etwas in Norwegen passiert, ist das auch in Österreich möglich? Ein irrer Rechtsextremist hat sich in seine Hassfantasien hineingesteigert und ist zur alles vernichtenden Tat geschritten.

Er war Mitglied der rechtspopulistischen Fortschrittspartei und hat das christliche Abendland durch den Islam bedroht gesehen. Das kommt uns bekannt vor. Pogrammatisch liegt das nicht weit weg von der FPÖ. Dort ruft zwar kein führender Funktionär zum rechtsextremen Terror auf, aber es wird ein Klima von Ausgrenzung und Feindbildern geschaffen. Wenn aber den rechtspopulistischen Politikern in den Parlamenten verbal alles erlaubt ist – zeigt das norwegische Beispiel – müssen in der kruden Logik des Fußvolks Taten folgen.

Interssant ist auch die Reaktion vom Chef des österreichischen Verfassungsschutzes Gridling: Der Fall zeige, dass man die Überwachug – wie im Terrorismuspräventionsgestz geplant – ausbauen müsse und der Täter sei jemand ohne klare ideologische Zuordenbarkeit zu einer Gruppe gewesen. Wie bitte? Verwundert darf man aber nicht sein. Seit Jahren wird die explosionsartige Zunahme an rechtsextremen Straftaten in unserem Land vom Innenministerium klein geredet. Polizisten, die engagiert sind, werden behindert und fast jedes Rechtsextremisten-Treffen verschlafen. Das stupide Predigen von Gesetzesverschärfungen rundet das Bild ab.

Die Auseinandersetzung mit dem rechtsextremen Terror kann nur gewonnen werden, wenn wir die Hegemonie der rechtspopulistischen Hassprediger brechen können, die den Nährboden für kranke Taten, wie in Oslo schaffen.

7 Kommentare bis jetzt.

  1. Erich Reder sagt:

    Sg. Hr. Steinhauser!
    Es ist doch immer wieder erstaunlich wie die Grünen tragische Ereignisse zu ihren Gunsten ausschlachten wollen. In Ihrem Beitrag versuchen Sie, Grundrechte einer jeden Demokratie (Meinungs- und Redefreiheit) für politische Gegner zu unterbinden und rechtfertigen dies mit den Attentaten in Norwegen. Mit Ihrer politischen Einstellung würden Sie in Staaten wie Nordkorea politische Karriere machen. Ihr Beitrag war sogar einen Artikel auf…
    http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1273:ist-oslo-auch-in-oesterreich-moeglich&catid=1:erstaunliches
    ….wert.
    MfG
    Erich Reder

  2. Der Falke sagt:

    Typisch Grüne. Ein derart tragisches Ereignis politisch zu instrumentalisieren ist mehr als populistisch und letztklassig.

    Darum: Wählt die einzige Partei der Mitte in Österreich und lasst euch nicht LINKen!!
    FPÖ!

  3. Gast sagt:

    @ Reder und Falke

    „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“
    J.W.Goethe

    Gegen den Größenwahn, die Rechthaberei, die Lügen und die Selbstgerechtigkeit, mit der solche Verbrechen geschehen und geschützt werden.

  4. Mensch sagt:

    Ich finde es bedenklich das diese Katastrophe für einen Ruf nach mehr Überwachung der Bürger missbraucht wird.

  5. Erich Reder sagt:

    Sg. Hr. Steinhauser!
    Offenbar wissen Sie nicht wirklich was Hetze bedeutet. Bitte lesen Sie sich diesen Beitrag….
    http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1274:kugelhagel-fuer-oesterreicher&catid=1:erstaunliches
    … durch. Diesen können Sie dann auch mit Ihrer Genossin Alev Korun diskutieren.
    MfG
    Erich Reder

  6. Armin sagt:

    @Hr.Steinhauser: Ich stimme ihnen vollkommen zu. Und allen anderen die es als „politischen Kleingeld wechseln“ betrachten sei an dieser Stelle gesagt: Was ihr „politischen Kleingeld wechseln“ nennt, sind in Realien TOTE SÖHNE & TOTE TÖCHTER! ..PUNKT..

  7. clawjelly sagt:

    Ach Gottchen, als wären die Grünen echt die ersten, die einen Terroranschlag für politisches Kleingeld ausnutzen würden. Das hat die FPÖ mit Ebergassing genauso versucht.

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