Strache und der Kanzleranspruch

Strache hat also beim rechten „Dumpfbacken“-Treffen in der Rieder Turnhalle den Kanzleranspruch gestellt. Kommt mir bekannt vor. Vor kurzem wollte er Wiener Bürgemeister werden – das ist er bis heute nicht. Er wird auch nicht Kanzler werden, außer SPÖ und ÖVP nehmen, wie in Wien, das fiktive Duell an. Nur wer Straches Kanzleranspruch ernst nimmt – das gilt auch für die Medien – läuft Gefahr einen Kanzler Strache zu bekommen.

Programm und Ideen fehlen der selbst ernannten „Zukunftshoffnung“ Strache  ohnedies komplett. Alles läuft unter der Erklärungsschablone „Ausländer“. Warum diese Konzeptlosigkeit von niemanden hinterfragt wird und stattdessen brav Straches „Kanzleransprüche“ an die MedienkonsumentInnen berichtet werden, ist ein Rätsel. Jenseits des Vorwurfs der Rechtslastigkeit fehlt jede kritische Auseinandersetzung mit der FPÖ. Niemand stellt die Frage was die honorige Runde an Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern in den Parlamentsbänken der FPÖ mit ihren WählerInnen gemeinsam hat. Nichts. Mich würde es nicht wundern, wenn sich die blauen Zyniker in kleiner Runde über ihre WählerInnen lustig machen, so weit ist ihre Lebensrealität von den Problemen der „kleinen Leute“ weg.

Eine FPÖ in de Regierung kann sich diese Republik ohnedies nicht leisten. Noch heute sind wir mit den Aufräumungsarbeiten der Ära schwarz-blau beschäftigt. Man hat den Eindruck die blauen AkteurInnen haben sich im gleichen Stil bereichert, wie einst russische Oligarchen in der Privatisierungsphase. Immerhin StaatsanwältInnen müssen nicht um ihren Arbeitsplatz fürchten.

6 Kommentare bis jetzt.

  1. Friz sagt:

    Warum lassen Sie Ihre geistigen Ergüsse nicht in eine Mülltonne ab, Sie pseudo Jurist?!

  2. Axel sagt:

    Herr Friz waren sie persönlich beim Dumpfbackentreffen in Ried, weil sie so beleidigt reagieren? Wenn sie die Wahrheit nicht vertragen, lesen sie eine rechte Heimseite, die schreiben den Unsinn, den sie lesen wollen.

  3. Sehrohr sagt:

    Dumm – Dümmer – Grüner. Wenn Sie hier von ‚fehlenden Programmen und Ideen‘ fabulieren, so ist das für Sie und die Ihren nur allzu typisch. Das einzige positive an Ihnen und Ihrer Türken – und Zigeunerpartei ist die politische Bedeutungslosigkeit.

  4. Albert Steinhauser sagt:

    Zu Sehrohr: Normaler Weise lösche ich rassistische Postings. Das bleibt aber, weil es dem Blogbeitrag Recht gibt. Außer Rassimus und Ausländerfeindlichkeit („Türken- und Zigeunerpartei“) haben FPö und ihre Fans nichts zubieten. Hass ist das einzige Programm …

  5. Erich Reder sagt:

    Ihr Zitat:
    Normaler Weise lösche ich rassistische Postings.
    Zitatende:
    Sg. Hr. Steinhauser!
    Warum untertreiben Sie derart? Sie löschen nomalerweise jedes Posting, dass nicht mit Ihrer Blog-Linie konform ist. Vermutlich hat auch mein Posting keine Überlebenschance. Aber das macht nichts, denn es ist ein weiterer Beweis Ihres erstaunlichen Demokratieverständnisses, welches sich in Ihren zahlreich geschriebenen Beiträgen widerspiegelt.
    MfG

  6. Albert Steinhauser sagt:

    1. Es ist absoluter Unsinn zu behaupten, dass ich Mails lösche, die nicht meiner Meinung entsprechen. Warum auch? Entweder sind sie interessant und beleben die Debatte oder sie richten sich ohnedies selbst.
    2. Bringen sie Beispiele, welcher Blogbeitrag ein erstaunliches Demokratieverständnis widerspiegelen würde. Wenn sie meine Kritik am Rechtspopulismus/Rechtsextremismus und der FPÖ meinen, sollten sie lieber ihres überprüfen. Kritik gehört nämlich zur Demokratie.

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