Wien: Wie die WählerInnen manipuliert werden sollen

Jetzt sind knapp vor der Wahl in mehreren Zeitungen Umfragen erschienen. Plötzlich soll die SPÖ um die absolute Mehrheit bangen müssen. Die FPÖ würde deutlich zulegen und selbst die Grünen wären fast zur alten Stärke angewachsen. Sogar ein Stimmenzuwachs wird da in einer Zeitung vorausgesagt, nachdem man wochenlang den Totalabsturz  der Grünen herbeigeschrieben hat. Das ganze dient nur einem: grün-rote WechselwählerInnen sollen für die SPÖ mobilisiert werden. Die Botschaft der gezinkten Umfragen ist klar: die Grünen schneiden nicht so schlecht ab – die FPÖ ist sehr stark und es geht eigentlich nur mehr darum, ob Häupl die absolute Mehrheit bekommt. Also soll man beruhigt die SPÖ wählen. Eine Zeitung assistiert offen der SPÖ: „Ein drohender Wahlsieg von Strache und eine drohende SP-Niederlage (…) verleiten Grün-Wähler zur Häupl-Stimme“.

Diese Umfragen sind manipuliert – die SPÖ hat in allen Umfragen die absolute Mehrheit. Meine Prognose ist aber, dass sie am Wahltag trotzdem die Mehrheit verlieren wird, weil Umfragen sich immer seltener bewahrheiten. Da helfen auch Wahlspenden von Grün-WählerInnen nichts. Die entscheidende Frage ist längst eine andere. Kommt rot-schwarz oder rot-grün? Will man das, was sich in der Bundesregierung abspielt auch in Wien? Dort haben wir eine ÖVP-Ministerin, die Kinder in Schubhaft nimmt und eine SPÖ, die dazu schweigen muss! Eine rot-grüne Stadtregierung würde wahrscheinlich gemeinsam (!) gegen diese wildgewordene Innenministerin ihr ganzes Gewicht für die Menschlichkeit hineinwerfen.

Ein Kommentar bis jetzt.

  1. Pinkaföda sagt:

    Ja, Herr „Mag“!
    Es ist zu hoffen, daß die SPÖ die Mandatsmehrheit verteidigt!!!

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