Die ÖVP und die Bundespräsidentenwahl – schräger gehts nicht. Ein  Desaster in schwarz. Die einen halten Rosenkranz für eher wählbar (Den Namen dieses NÖ-ÖVP Politikers habe ich leider schon wieder vergessen) andere wollen „weiß wählen“ (Klubobmann Kopf). Immerhin es gibt sogar ein paar Schwarze, die Fischer wählen wollen (EU-Abg. Karas). Den Vogel hat jetzt Ex-Außenministerin Plassnik abgeschossen. Sie werde Wolfgang Schüssel auf den Stimmzettel schreiben. Der kandidiert zwar nicht, aber diese Kleinigkeit ist ja nicht so wichtig.

Das ist eine intellektuelle Bankrotterklärung der angeblichen  Europapolitikerin Plassnik. Was für ein Signal aus Österreich wäre es, wenn die rechtsextreme Rosenkranz gegen den amtierenden Bundespräsidenten gut abschneidet? Offensichtlich gilt bei den Schwarzen, lieber ein Achtungserfolg der Blauen, als ein klarer Erfolg von Fischer.

Da stellt sich die Frage, ob das einfach nur parteipolitische Kleingeisterei ist oder ob den Schwarzen das rechtsnationale Lager nicht doch näher steht, als die verhassten Roten? Genau aber das ist das Problem. Das Verhalten der ÖVP ist bestenfalls als Äquidistanz auszulegen. Staatspolitische Verantwortung sieht anders aus.

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