Die Tageszeitung Presse berichtet heute ausführlich über die Pläne für die Volkszählung 2011. Vorbei sind die Zeiten, als man Befragungsbögen ausfüllen musste. Ich habe das damals schon kritisch gesehen und „Widerstand“ geleistet. Meine einjährige Tochter wurde kurzerhand zum Haushaltsvorstand erklärt. Den wollte man nämlich von uns wissen – eine derartige Funktion war aber in unserer Familie völlig unbekannt.

In zwei Jahren kommt es noch „dicker“. 2011 werden die Ergebnisse der Volkszählung durch Vernetzung von Datenbanken erzielt. Laut Presse werden 43 Datenbanken aus 16 verschiedenen Registerarten zusammengeführt. Vom Bildungsstandsregister über das Steuerregister bis zum Melderegister und dem Register der Sozialversicherungen.

Damit wird aber schonungslos offengelegt: sind die Daten einmal erhoben, werden sie auch vernetzt. Zuerst hat es geheißen, dass elektronische Datenbanken vollkommen unbedenklich sind, weil sie nicht vernetzt werden und nur dem gespeicherten Zweck dienen. Jetzt wird beschwichtigt, dass es zwar zur Vernetzung kommt, aber selbstverständlich anonym. Morgen wird auch das in Frage stehen. Der gläserne Mensch und der perfekte Überwachungsstaat sind keine fernen Schreckensszenarien. Der Terrorismus wird als  Rechtfertigung für die weitere Vernetzung von Daten und die Erstellung von personenbezogen Profilen herhalten. Wer traut das der österreichischen Innenministerin nicht zu?

2 Kommentare bis jetzt.

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