Schickt die Mullahs in die Wüste

Im Iran formiert sich endlich der Widerstand. Viel zu lang haben die Mullahs den Ton angegeben. Um so überraschender war es, dass das Magazin „profil“ noch am 7.Juli zum Schluss kam, dass der Iran keine Diktatur sei. Parlamentswahlen, wo auch im Fernsehen heftig diskutiert wird, machen noch keine Demokratie. Vergessen wird, dass der Wächterrrat zahlreichen Kandidat/innen das Antreten verbietet, also überhaupt nur der regimekonforme Teil des politischen Spektrums zu Wahlen kandidieren darf.

Und dann gilt im Iran bekanntlich die Scharia. Wer Ehebruch begeht, muss im Extremfall mit Steinigung rechnen. Übrigens gilt die Regel, dass die Ehebrecher vor der Steinigung eingegraben werden. Können sie sich vor  Eintritt des Todes befreien, sind sie gerettet. Versteht sich von selbst, dass Frauen bis zum Hals , aber Männer nur bis zum Bauch eingegraben werden. Wer stiehlt, dem könnte die Hand abgehackt werden. Relativ harmlos ist da noch, dass Frauen nur die Hälfte von männlichen Verwandten erben. Den jungen Iraner/innen, die jetzt auf die Straße gehen, ist Erfolg zu wünschen. Verändert, säkularisiert und demokratisiert den Iran – schickt die Mullahs in die Wüste.

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