Bei Magna ist es schon passiert: ein Teil der Belegschaft hat auf bis zu 20% seines Gehalts verzichtet und das ohne Jobgarantie. Das wird kein Einzelfall bleiben. Was vielleicht für manche vernünftig klingt, nämlich in Krisenzeiten einen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung zu leisten, ist nichts anderes als eine plumpe Umverteilung von unten nach oben.

Erstens es gibt keine Jobgarantie, also keine Arbeitsplatzsicherheit.  Zweitens ist es zynisch, wenn die einfachen ArbeiterInnen und Angestellten jetzt in die Firmenkasse einzahlen dürfen, in den fetten Jahren sich aber die Aktionäre bedient haben. Die Reallöhne sind in den letzten Jahren kaum gestiegen. Hätten die Unternehmen den ArbeiterInnen und Angestellten ihren Anteil an den Gewinnen weitergegeben, wären die Gehälter jetzt um rund 20% höher.

Haben sie aber nicht. Am Ende zahlen immer die „Kleinen“ die Zeche. Damit muss Schluss sein. Weil es ungerecht und eine aktive Wahlhilfe für rechte Demagogen ist.

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