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	<title>Albert Steinhauser &#187; Internationales</title>
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		<title>Erster Parlamentssitz für britische Grüne!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 04:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konservativen sind in England zurück an der Macht. In den 1980er- und 1990er-Jahren haben sie in Großbritanienen getobt und vieles zerstört. So weit so schlecht. Aber Labour hat es in den letzten Jahren nur wenig besser gemacht. Dafür wurden sie jetzt bestraft.
Die britischen Grünen haben die historische Chance ihr erstes Mandat bei Parlamentswahlen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konservativen sind in England zurück an der Macht. In den 1980er- und 1990er-Jahren haben sie in Großbritanienen getobt und vieles zerstört. So weit so schlecht. Aber Labour hat es in den letzten Jahren nur wenig besser gemacht. Dafür wurden sie jetzt bestraft.</p>
<p>Die britischen Grünen haben die historische Chance ihr erstes Mandat bei Parlamentswahlen zu gewinnen genutzt – und das trotz Mehrheitswahlrecht. Im Wahlkreis Brighton Pavillon liegt die grüne Parteichefin und Europa-Abgeordnete <a href="http://www.carolinelucas.com/cl.html">Caroline Lucas</a> voran. Das „altehrwürdige“ Brigthon hat sich in den letzten Jahren zu einem linken und alternativen Zentrum in England entwickelt. Das hat mit der nahegelegenen Sussex-Universität zu tun. Die Grünen haben schon seit den letzten Regionalwahlen im Stadtrat von Brighton mehr Sitze als die Torries oder Labour.</p>
<p>Lucas bringt die Argumente für die Grünen auf den Punkt: &#8221; Ein erstes Unterhausmandat für die Grünen hätte bedeutendere Folgen. Die Wirtschaftspolitik der Grünen hat immer auf Fairness und Nachhaltigkeit basiert. Die Wirtschaftspolitik von Tories und Labour hat dagegen den öffentlichen Dienst in die Knie gezwungen, das Gesundheitssystem gefährdet, die Schere zwischen Armen und Reichen verbreitert, und es nicht geschafft, unser kaputtes Finanzsystem zu reformieren.&#8221; So ist es und deshalb freuen wir uns mit den britischen Grünen über die kleine Sensation in Brighton Pavillon.</p>
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		<title>Die Angst der ÖVP vor den Chinesen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 21:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wurde im Parlament ein Antrag zu den chinesischen Laogai-Lagern diskutiert. Die Laogai-Lager sind Umerziehungslager. Politische Dissidenten werden dort ohne Urteil inhaftiert und müssen ohne Gesundheitsversorgung Zwangsarbeit leisten.
Der Inhalt des Antrags war eher bescheiden. Man möge die Haftbedingungen menschenwürdig gestalten. Eigentlich absurd. Umerziehung kann nie menschenwürdig sein. Der ÖVP war selbst dieser zaghafte Protest zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde im Parlament ein <a href="http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/I/I_00351/fname_169106.pdf">Antrag zu den chinesischen Laogai-Lagern</a> diskutiert. Die Laogai-Lager sind Umerziehungslager. Politische Dissidenten werden dort ohne Urteil inhaftiert und müssen ohne Gesundheitsversorgung Zwangsarbeit leisten.</p>
<p>Der Inhalt des Antrags war eher bescheiden. Man möge die Haftbedingungen menschenwürdig gestalten. Eigentlich absurd. Umerziehung kann nie menschenwürdig sein. Der ÖVP war selbst dieser zaghafte Protest zu viel. Normaler Weise ist kein Antrag zu unwichtig, dass nicht der fünfte ÖVP Hinterbänkler zum Rednerpult läuft und seine Rede vom Zettel liest. Zum Laogai-Antrag war aber kein ÖVP Redner nominiert. Eine Premiere. Offensichtlich wollte man keinen Ärger bei den Chinesen verursachen. Die sind, wie man aus Deutschland weiß – dort hat der Bundestag die Schließung der Lager gefordert – nicht gerade zimperlich in ihren Reaktionen. Es zeigt sich, dass der ÖVP Wirtschaftsinteressen über alles gehen – auch um den Preis des Schweigens zu wichtigen Menschenrechtsfragen.</p>
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		<title>Anti-Hungerkonferenz &#8211; radikales Umdenken gefordert</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 09:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit tagt in Rom die Welternährungsorganisation. Global sterben immer noch Menschen an Hunger &#8211; eine  Schande. Die Zahlen jagen einen Schauer über den Rücken.

Jede Sekunde stirbt ein Mensch an Unterernährung und deren Folgen
Jeden Tag verhungern weltweit 18 000 Kinder
 840 Millionen Menschen leiden an Hunger
Über 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu gesundem Trinkwasser

Das Bevölkerungswachstum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit tagt in Rom die Welternährungsorganisation. Global sterben immer noch Menschen an Hunger &#8211; eine  Schande. Die Zahlen jagen einen Schauer über den Rücken.</p>
<ul>
<li>Jede Sekunde stirbt ein Mensch an Unterernährung und deren Folgen</li>
<li>Jeden Tag verhungern weltweit 18 000 Kinder</li>
<li> 840 Millionen Menschen leiden an Hunger</li>
<li>Über 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu gesundem Trinkwasser</li>
</ul>
<p>Das Bevölkerungswachstum verschärft die Probleme -  ist aber nicht die Ursache für den globalen Hunger. Die reichen Industrieländer und ehemaligen Kolonialmächte tragen die volle Verantwortung. Mit als Entwicklungshilfe getarnter Exportförderung werden europäische Agrarprodukte subventioniert und exportiert. Das zerstört die Agrarmärkte in Afrika und schafft Abhängigkeiten, Armut und in Folge Hunger. Was es bräuchte wären massive Investitionen in die kleinen Agrarbetriebe Afrika und Asiens. Verschärft wird die Situation dadurch, dass der Süden statt Nahrungsmitteln, Futtermittel für die Industrieländer produziert.</p>
<p>Ein radikales Umdenken ist angesagt. Die einseitige Ausbeutung muss beendet werden. Es ist an der Zeit, dass die ehemaligen Kolonialmächte Schadenersatzzahlungen leisten. Nur so kann die Spirale des Hungers durchbrochen werden. In Österreich ist die Anti-Hungerkonferenz kein Thema. Was ist eigentlich Österreichs Beitrag? Welches österreichische Regierungsmitglied wird an der Konferenz teilnehmen?</p>
<p>Übrigens weltweit werden jährlich rund 950 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben &#8230;</p>
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		<title>Guantanamo: Österreich soll Insassen aufnehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 08:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[75 Insassen des Gefangenenlagers Guantanamo werden jetzt entlassen. US-Präsident Obama will das gesetzlose Folterlager schließen . Das hat Europa jahrelang gefordert. Die Schließung könnte sich jetzt verzögern, weil man Aufnahmeländer für die Entlassenen Insassen finden muss. Viele von ihnen wollen verständlicher Weise nicht in den USA bleiben, können aber nicht in ihre Herkunftsländer zurück, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>75 Insassen des Gefangenenlagers Guantanamo werden jetzt entlassen. US-Präsident Obama will das gesetzlose Folterlager schließen . Das hat Europa jahrelang gefordert. Die Schließung könnte sich jetzt verzögern, weil man Aufnahmeländer für die Entlassenen Insassen finden muss. Viele von ihnen wollen verständlicher Weise nicht in den USA bleiben, können aber nicht in ihre Herkunftsländer zurück, weil sie dort Verfolgung erwartet.</p>
<p>So sind beispielsweise die Uiguren eine in China verfolgte Minderheit. Über Fluchtrouten sind uigurische Flüchtlinge in Afghanistan gelandet, wo sie dann von Kopfgeldjägern als vermeintliche Terroristen an die USA verkauft wurden.</p>
<p>Österreich hat sich bisher nicht bereit erklärt Guantanamo Folteropfer zu übernehmen. Der kleine Pazifik-Inselstaat Palau nimmt jetzt zwölf Guantanamo Insassen auf. Wovor fürchtet sich Österreich? Vielleicht vor der Kronen Zeitung? Nicht notwendig. &#8220;Onkel Hans&#8221; (Dichand) höchstpersönlich wunderte sich bereits am 29.1.2009 (!) in seinem Blog, warum Europa so zögerlich ist.</p>
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		<title>Deutschland hat gewählt</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 07:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Deutschland stürzt die Sozialdemokratie in ein Tal der Tränen. Mit Ausnahme von Island und Norwegen sind diese Wahlniederlagen europäischer Trend. Offensichtlich hat die von der Wirtschaftskrise bedrohte Klientel von Arbeiter/innen und kleinen Angestellten das Vertrauen in die Sozialdemokratie verloren. Instinktiv wird den einstigen Arbeiterparteien eine Mitschuld am neoliberalen Desaster gegeben. Ganz falsch ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Deutschland stürzt die Sozialdemokratie in ein Tal der Tränen. Mit Ausnahme von Island und Norwegen sind diese Wahlniederlagen europäischer Trend. Offensichtlich hat die von der Wirtschaftskrise bedrohte Klientel von Arbeiter/innen und kleinen Angestellten das Vertrauen in die Sozialdemokratie verloren. Instinktiv wird den einstigen Arbeiterparteien eine Mitschuld am neoliberalen Desaster gegeben. Ganz falsch ist das mit Sicherheit nicht. In vielen Ländern war die Sozialdemokratie aktiv am neoliberalen Umbau beteiligt oder hat dem zumindest nichts entgegengesetzt.</p>
<p>Im Unterschied zu Österreich gibt es in Deutschland das Glück, dass die Protestwähler/innen nicht nach rechts abrutschen, sondern die Linkspartei wählen. Das Ergebnis der deutschen Grünen kann sich sehen lassen. Eines ist aber in Deutschland, wie auch in Österreich feststellbar: die Grünen profitieren kaum von der Krise der Sozialdemokratie und der Stillstandspolitik der großen Koalition. Was fehlt ist die sozialpolitische Schlagseite. Grüne engagieren sich zwar in diesen Themen, die Botschaften kommen aber offensichtlich nicht an.</p>
<p>Völlig absurd sind die Gewinne der rabiat wirtschaftsliberalen FDP. Eine Partei, die nach Konjunturpaketen und damit verbundener Zunahme der Verschuldung, weitere Steuersenkungen verspricht, lügt oder plant den totalen Kahlschlag bei den Sozialausgaben.&nbsp; Dass diese Partei nun gemeinsam mit der CDU die &#8220;Wirtschaftsmacht&#8221; Deutschland international in den Debatten um eine neue Finanzarchitektur in Folge der Krise vertritt, ist ein schlechter Witz der deutschen Wähler/innen.</p>
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		<title>Ahmadinejad redet &#8211; Österreich hört brav zu</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 09:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich hat sich blamiert. Es ist genau das eingetroffen, was zu befürchten war. Der iranische Präsident Ahmadinejad tritt vor der UN Vollversammlung auf und Österreich hört brav zu. Spindelegger begründet das damit, dass Österreich sich an der EU orientiert hätte. Man habe vereinbart, dass man den Saal verlassen würde, wenn Ahmadinejad den Holocaust verharmlost, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich hat sich blamiert. Es ist genau das eingetroffen, was zu befürchten war. Der iranische Präsident Ahmadinejad tritt vor der UN Vollversammlung auf und Österreich hört brav zu. Spindelegger begründet das damit, dass Österreich sich an der EU orientiert hätte. Man habe vereinbart, dass man den Saal verlassen würde, wenn Ahmadinejad den Holocaust verharmlost, die Existenz Israels leugnet oder Zionismus mit Rassismus gleichsetzt. Da das nicht passiert sei, ist die österreichische Delegation sitzen geblieben.</p>
<p>Stellt sich nur die Frage, warum andere EU Staaten, wie Deutschland, Frankreich, Großbritanien oder Italien den Saal verlassen habe. Das war die einzig richtige Reaktion auf den Auftritt des Holocaustleugner und Wahlfälscher aus dem Iran. Eine eigenständig denkende  österreichische Außen- und Menschenrechtspolitik gibt es offensichtlich nicht mehr. Als Mitglied des Menschenrechtsausschusses freue ich mich auf den 7.10. &#8211; da ist der Außenminister im Ausschuss zu Gast. Spindelegger wird Rede und Antwort stehen müssen.</p>
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		<title>Ein Fälscher und Hetzer vor der UNO</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 08:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad tritt heute in New York vor der UNO auf. Zuletzt hat er den Holocaust „ein Märchen, das als Vorwand für Verbrechen gegen die Menschlichkeit benutzt wird“ genannt. Die Leugnung des Holocaust und seine permanenten Hasstiraden gegen Israel gehören zu seiner Staatsdoktrin. In Österreich wäre dieser Mann zu Recht ein Fall für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad tritt heute in New York vor der UNO auf. Zuletzt hat er den Holocaust „ein Märchen, das als Vorwand für Verbrechen gegen die Menschlichkeit benutzt wird“ genannt. Die Leugnung des Holocaust und seine permanenten Hasstiraden gegen Israel gehören zu seiner Staatsdoktrin. In Österreich wäre dieser Mann zu Recht ein Fall für das Verbotsgesetz.</p>
<p>Auch die innenpolitische Bilanz von Ahmadinejad spricht eine klare Sprache. Amnesty International geht von 346 Todesurteilen, unter ihnen acht Jugendliche, Unterdrückung, Folter, sowie grausamen und erniedrigenden Strafen im Iran aus. Seine Wahlfälschung und die brutale Niederschlagung der Protestbewegung lassen keinen Zweifel, dass dieser Mann und sein System vor nichts zurückschrecken.</p>
<p>Gerade aber weil der  Präsident und sein Regime unberechenbar und gefährlich sind, muss mit friedlichen Mitteln für einen Wandel im Iran gesorgt werden. Militärische Drohgebärden helfen da nicht weiter, sondern fördern den innerstaatlichen Schulterschluss. Es muss die säkulare und demokratische Opposition im Iran unterstützt werden. Das passiert viel zu wenig.</p>
<p>Vielmehr bietet die internationale Staatengemeinschaft dem Präsidenten aus der Fälscherwerkstatt in New York ein Podium. Bleibt zu befürchten, dass er es für seine Zwecke missbrauchen wird.</p>
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		<title>Schickt die Mullahs in die Wüste</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 17:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Iran formiert sich endlich der Widerstand. Viel zu lang haben die Mullahs den Ton angegeben. Um so überraschender war es, dass das Magazin &#8220;profil&#8221; noch am 7.Juli zum Schluss kam, dass der Iran keine Diktatur sei. Parlamentswahlen, wo auch im Fernsehen heftig diskutiert wird, machen noch keine Demokratie. Vergessen wird, dass der Wächterrrat zahlreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Iran formiert sich endlich der Widerstand. Viel zu lang haben die Mullahs den Ton angegeben. Um so überraschender war es, dass das Magazin &#8220;profil&#8221; noch am 7.Juli zum Schluss kam, dass der Iran keine Diktatur sei. Parlamentswahlen, wo auch im Fernsehen heftig diskutiert wird, machen noch keine Demokratie. Vergessen wird, dass der Wächterrrat zahlreichen Kandidat/innen das Antreten verbietet, also überhaupt nur der regimekonforme Teil des politischen Spektrums zu Wahlen kandidieren darf.</p>
<p>Und dann gilt im Iran bekanntlich die Scharia. Wer Ehebruch begeht, muss im Extremfall mit Steinigung rechnen. Übrigens gilt die Regel, dass die Ehebrecher vor der Steinigung eingegraben werden. Können sie sich vor  Eintritt des Todes befreien, sind sie gerettet. Versteht sich von selbst, dass Frauen bis zum Hals , aber Männer nur bis zum Bauch eingegraben werden. Wer stiehlt, dem könnte die Hand abgehackt werden. Relativ harmlos ist da noch, dass Frauen nur die Hälfte von männlichen Verwandten erben. Den jungen Iraner/innen, die jetzt auf die Straße gehen, ist Erfolg zu wünschen. Verändert, säkularisiert und demokratisiert den Iran &#8211; schickt die Mullahs in die Wüste.</p>
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