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	<title>Albert Steinhauser &#187; Bandion-Ortner</title>
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		<title>Korruption &#8211; die Versäumnisse von Bandion-Ortner</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 20:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bandion-Ortner]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch vor Antritt Bandion-Ortners als Justizministerin gab es seitens der Staatengruppe gegen Korruption massive Kritik im GRECO-Bericht an der österreichischen Korruptionsbekämpfung. So wurde kritisiert, dass die Staatsanwaltschaften zu wenig unabhängig agieren, die Korruptionsstaatsanwaltschaft schlecht ausgestattet ist, eine Kronzeugenregelung fehlt und das Bankgeheimnis die Korruptionsbekämpfung behindert. Lob gab es  für die relativ strengen Antikorruptionsgesetze. Dann wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor Antritt Bandion-Ortners als Justizministerin gab es seitens der Staatengruppe gegen Korruption massive Kritik im GRECO-Bericht an der österreichischen Korruptionsbekämpfung. So wurde kritisiert, dass die Staatsanwaltschaften zu wenig unabhängig agieren, die Korruptionsstaatsanwaltschaft schlecht ausgestattet ist, eine Kronzeugenregelung fehlt und das Bankgeheimnis die Korruptionsbekämpfung behindert. Lob gab es  für die relativ strengen Antikorruptionsgesetze.</p>
<p>Dann wurde Bandion-Ortner Justizministerin. In einer ihrer ersten Initiativen hat sie die Antikorruptionsgesetze in einem Kniefall vor den Lobbyisten aufgeschnürt und gelockert. Die Gesetze seien nicht mit der „österreichischen Gemütlichkeit“ vereinbar, hieß es damals. Die Kritikpunkte des GRECO-Berichts wurden größtenteils ignoriert. Das Bankgeheimis zum Schutz von Geldwäschern wurde erst nach internationaler Androhung, Österreich auf eine &#8220;schwarze Liste&#8221; zu setzen, angepasst. Korruptionsbekämpfung gehört nicht zu den Kernanliegen der Justizministerin. Einzig im Juli 2009 (!) wurde angekündigt, eine Kronzeugenregelung gesetzlich zu verankern. In periodischen Abständen wird diese Ankündigungen beschwörend wiederholt. Das war es dann aber auch. Jetzt heißt es wieder, dass die Justizministerin im Herbst eine Gesetzesinitiative vorstellen wird. Das Muster ist immer das gleiche: vagen Ankündigungen folgt gähnende Leere. Auf Nachfragen werden wieder neue Ankündigungen gemacht. Bandion-Ortner ist säumig und die Justiz in Dauerkritik.</p>
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		<title>Wirtschaftskriminalität: die Versäumnisse von Bandion-Ortner</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 11:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die spektatkulärenWirtschaftskriminalfälle sind ein  Dauerthema. Es gibt eine Rekordzahl an Fällen. Alleine in Wien müssen 13 Wirtschaftsstaatsanwälte weit über 200 komplizierte Akten bearbeiten. Teilweise dauern Verfahren bereits fast 10 Jahre. Die Folge der personellen Überforderung ist Kritik an der Verfahrensführung. In einem ersten Schritt hat die Justizministerin für mehr Personal gesorgt. Insider sprechen vom sprichwörtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die spektatkulärenWirtschaftskriminalfälle sind ein  Dauerthema. Es gibt eine Rekordzahl an Fällen. Alleine in Wien müssen 13 Wirtschaftsstaatsanwälte weit über 200 komplizierte Akten bearbeiten. Teilweise dauern Verfahren bereits fast 10 Jahre. Die Folge der personellen Überforderung ist Kritik an der Verfahrensführung. In einem ersten Schritt hat die Justizministerin für mehr Personal gesorgt. Insider sprechen vom sprichwörtlichen „Tropfen auf den heißen Stein“.</p>
<p>Was es bräuchte ist eine eigenständige bundesweit zuständige Staatsanwaltschaft in Wirtschaftsstrafsachen, ähnlich der Korruptionsstaatsanwaltschaft, die effizient und spezialisiert Wirtschaftskriminalfälle aufrollt. Die soll es aber nach den Plänen der Justizministerin nicht geben. Ankündigungen von unserer Justizministerin fehlen aber trotzdem nicht. So wurde die Bildung von ExpertInnenteams, die der Wirtschaftsstaatsanwaltschaft mit Detailwissen zur Verfügung stehen in Aussicht gestellt. Bandion-Ortner besteht übrigens darauf, dass diese Ankündigung bereits umgesetzt ist. Immerhin wurde in der Causa Hypo-Alpe-Adria der Staatsanwaltschaft eine (!) Expertin zur Seite gestellt. Im September 2009 wurde auch der Aufbau von vier Kompetenzzentren für Wirtschaftsstrafsachen versprochen. Dieses Vorhaben wurde oft wiederholt, aber wenig überraschend bis jetzt nicht einmal in Ansätzen konkretisiert. Bandion-Ortner ist säumig und die Justiz in Dauerkritik.</p>
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		<title>Transparenz bei der Staatsanwaltschaft: die Versäumnisse von Bandion-Ortner</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt wird über die Vorgangtsweise der Staatsanwaltschaft im Fall Grasser diskutiert. Schon vor einem Jahr gab es massive öffentliche Kritik an der Justiz. Die Einstellung eines Strafverfahrens gegen Landeshauptmann Dörfler und anderer Verfahren löste eine Debatte darüber aus, ob sich die Justiz in den sogenannten „Glamour-Fällen“ nichts traut und VIPs mit einer Sonderbehandlung rechnen können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt wird über die Vorgangtsweise der Staatsanwaltschaft im Fall Grasser diskutiert. Schon vor einem Jahr gab es massive öffentliche Kritik an der Justiz. Die Einstellung eines Strafverfahrens gegen Landeshauptmann Dörfler und anderer Verfahren löste eine Debatte darüber aus, ob sich die Justiz in den sogenannten „Glamour-Fällen“ nichts traut und VIPs mit einer Sonderbehandlung rechnen können. Justizministerin Bandion-Ortner wollte in einer ersten Reaktion vor allem „den Verräter“ finden, der die Akten aus der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit gebracht hat. Erst unter öffentlichen Druck hat sie dann doch eine Expertenkommission eingesetzt, die darüber beraten sollte, wie die Arbeit der Staatsanwaltschaften transparenter, nachvollziehbarer und damit besser kontrollierbar werden könnte.</p>
<p>Bereits im November 2009 lieferte diese Kommission Ergebnisse. In Glamour-Fällen soll der Rechtsschutzbeauftragte bei einer Einstellung des Verfahrens einen Fortführungsantrag stellen können. Auch wurde vorgeschlagen, dass es Einsicht in das Tagebuch der Staatsanwaltschaft geben soll und Anzeiger von der Einstellung des Verfahrens verständigt werden. 9 Monate später gibt es noch keine einzige konkrete Initiative von Bandion-Ortner, diese oder andere Vorschläge umzusetzen. Diese Vorschläge hätten zwar im Fall Grasser nichts geändert &#8211; zeigen aber eines: Bandion-Ortner ist säumig und die Justiz in Dauerkritik.</p>
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		<title>Der Fall Grasser: ein Symptom für die Versäumnisse von Bandion-Ortner</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bandion-Ortner]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt gibt es wieder Aufregung im Fall Grasser. Im Raum steht der Verdacht, dass sich eine kleine Gruppe um den ehemaligen Finanzminister im Zuge von Privatisierungen am Familiensilber der Republik bereichern wollte. Der Justiz wird vorgeworfen, dass sie nach wie vor keine Ermittlungsschritte gegen Grasser gesetzt hat. Der Fall Grasser ist aber nur ein Symptom. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt gibt es wieder Aufregung im Fall Grasser. Im Raum steht der Verdacht, dass sich eine kleine Gruppe um den ehemaligen Finanzminister im Zuge von Privatisierungen am Familiensilber der Republik bereichern wollte. Der Justiz wird vorgeworfen, dass sie nach wie vor keine Ermittlungsschritte gegen Grasser gesetzt hat. Der Fall Grasser ist aber nur ein Symptom. Die Justiz steht seit über einem Jahr in Dauerkritik. Missstände, Wirtschaftskriminalität oder Korruption – für viele entsteht der Eindruck, dass VIPs anders behandelt werden. Die politische Verantwortung dafür trägt Justizministerin Bandion-Ortner. Sie hat sich längst als Schwachpunkt der Regierung entpuppt.</p>
<p>Dabei ist längst klar, dass es Rahmenbedingungen braucht damit die Staatsanwaltschaft personell gut ausgestattet, unabhängig und hochspezialisiert gegen die Mächtigen und Reichen dieser Republik ermittelt kann. Diese Voraussetzungen müssten durch die Justizministerin geschaffen werden. Bandion-Ortner bleibt aber säumig. Gibt es Missstände wird gemauert, dann werden unter Druck vage Ankündigungen gemacht, die alle nicht umgesetzt werden. Die Konsequenzen dieser Versäumnisse sind klar &#8211; das Ansehen und Vertrauen in die Justiz wird geschädigt.</p>
<p>Ich werde im Rahmen dieses Blogs, in den nächsten Tagen, die nichteingehaltenen Versprechungen und Versäumnisse der Justizministerin im Bereich Korruptionsbekämpfung, Wirtschaftskriminalität und Missständen in der Staatsanwaltschaft benennen.</p>
<p>siehe auch: <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/584206/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do">Die Presse vom 29.7.2010 &#8221;Bandion macht nichts falsch, sie macht nichts&#8221;</a></p>
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		<title>Schwarzer Postenschacher: Intervention oder Argumente für Entscheidungsträger?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 09:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bandion-Ortner]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Justizszene wird erzählt, dass der Tiroler Landeshauptmann Platter und sein Umfeld den Kommandanten der Polizeiinspektion St. Johann in Tirol  für die Besetzung des Leiters der Justizanstalt Innsbruck durchsetzen wollen. Man kennt sich aus gemeinsamen Tagen bei der Gendarmerie &#8211; Erfahrung im Strafvollzug hat er kaum. Ich wollte es daher genau wissen und habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Justizszene wird erzählt, dass der Tiroler Landeshauptmann Platter und sein Umfeld den Kommandanten der Polizeiinspektion St. Johann in Tirol  für die Besetzung des Leiters der Justizanstalt Innsbruck durchsetzen wollen. Man kennt sich aus gemeinsamen Tagen bei der Gendarmerie &#8211; Erfahrung im Strafvollzug hat er kaum. Ich wollte es daher genau wissen und habe Justizministerin Bandion-Ortner befragt:</p>
<ul>
<li>Hat      es hinsichtlich der Bestellung des Leiters der JA Innsbruck Interventionen      oder Wünsche seitens des Tiroler ÖVP-Landeshauptmanns Platter oder anderer      Funktionäre seiner Partei gegeben, die die Bestellung einer bestimmten      Person aus seinem Umfeld zum Inhalt hatten?</li>
<li>Wenn      ja, wer hat für wen interveniert?</li>
</ul>
<p>Die <a href="http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_04920/fname_187393.pdf">Antwort</a> lautet:<br />
<em>&#8220;Mir sind keine Interventionen bekannt. Dass außenstehende Dritte versuchen, Entscheidungsprozesse dadurch zu beeinflussen, dass sie sich mit ihren Argumenten an einzelne der am Entscheidungsprozess beteiligten Entscheidungsträger wenden, kommt allerdings in jeder Organisationsform vereinzelt vor.&#8221;</em> Diese semantische Spitzfindigkeit macht hellhörig. Wo liegt der Unterschied zwischen einer Intervention und dem Versuch mit Argumenten den Entscheidungsprozess zu beeinflussen? Den gibt es nicht. Die Antwort lässt nur einen Schluss zu: es gab den Versuch in diese Postenbesetzung ein zu greifen. Das muntere „schwarze“ einfärben geht weiter. Bandion-Ortner steht jetzt unter erhöhter Beobachtung, ob sie sich von diesen &#8220;Argumenten&#8221; beeinflussen lässt.</p>
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		<title>Ein Jahr Bandion-Ortner Justizministerin</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 00:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bandion-Ortner]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte Jänner letzten Jahres wurde die Quereinsteigerin Claudia Bandion-Ortner zur Justizministerin angelobt. Schnell waren ihre Vorschusslorbeeren im rauhen Alltag der Politik aufgebracht. Unter Druck der mächtigen ÖVP Lobbies musste sie schon im Juni das strenge Korruptionsstrafrecht entschärfen. Was dann folgte, war Pannenmanagement pur. Den Plan mit ihrem Dienstwagen die Busspur zu benutzen hat die Justizministerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Jänner letzten Jahres wurde die Quereinsteigerin Claudia Bandion-Ortner zur Justizministerin  angelobt. Schnell waren ihre Vorschusslorbeeren im rauhen Alltag der Politik aufgebracht. Unter Druck der mächtigen ÖVP Lobbies musste sie schon im Juni das strenge Korruptionsstrafrecht entschärfen. Was dann folgte, war Pannenmanagement pur. Den Plan mit ihrem Dienstwagen die Busspur zu benutzen hat die Justizministerin nach öffentlichem Protest zurückgezogen. Dass sich daran heute nur mehr wenige erinnern, hat eher damit zu tun, dass diese Affäre von den Missständen in der Staatsanwaltschaft übertroffen wurde. Die skandalöse Begründung zur Einstellung eines Strafverfahrens gegen den Kärntner Landeshauptmann Dörfler verteidigte sie genau so, wie die Fehler der Staatsanwaltschaften, die im Untersuchungsausschuss aufgedeckt wurden. Der Rest ihres politischen Schaffens ist justizpolitische Mangelverwaltung &#8211; zu wenig Personal und kein Geld für innovative Projekte.</p>
<p>Wo aber steht Bandion-Ortner politisch? Sie hat zwar kein Parteibuch, ist aber alles andere als parteiunabhängig. Bandion-Ortner isteine konservative Sichrheitspolitikerin, die in gesellschaftspolitischen Fragen pragmatisch agiert. Ihr Stil ist im Unterschied zuFekter &#8211; auch auf Grund ihrer Konflikt- und Positionierungsscheue &#8211; freundlich und gesprächsbereit. Am liebsten wäre der Justizministerin, dass alle einer Meinung sind. Da das Spektrum der Justizsprecher von mir bis zu Ewald Stadl reicht, geht das aber nicht. Bandion-Ortner leidet sichtbar unter harten politischenAuseinandersetzungen. Manche Insider glauben zu wissen, dass sie ihren Ausflug in die Politik längst bereut.</p>
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		<title>Bandion wird VIP Behandlung des Grasser Anwalts erklären müssen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 23:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bandion-Ortner]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Magazin Format hat berichtet, dass es zu einem Treffen zwischen Justizministerin Bandion-Ortner und Grassers Strafverteidiger gekommen ist. Dieser hätte sich über die Vorgangsweise der Staatsanwaltschaft gegenüber Grasser beschwert. Diese VIP Betreuung für den Grasser Anwalt durch die Justizministerin rückt Bandion-Ortner und die Justiz in ein schiefes Licht. Es entsteht der Eindruck, dass hier Prominente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Magazin Format hat berichtet, dass es zu einem Treffen zwischen Justizministerin Bandion-Ortner und Grassers Strafverteidiger gekommen ist. Dieser hätte sich über die Vorgangsweise der Staatsanwaltschaft gegenüber Grasser beschwert.</p>
<p>Diese VIP Betreuung für den Grasser Anwalt durch die Justizministerin rückt Bandion-Ortner und die Justiz in ein schiefes Licht. Es entsteht der Eindruck, dass hier Prominente eine Sonderbehandlung erfahren. Alleine, dass es so ein Treffen gegeben hat, lässt Misstrauen aufkommen. Die Darstellung einer Sprecherin der Justizministerin, dass es sich dabei um ein zufälliges Treffen gehandelt hätte, ist vollkommen unglaubwürdig.</p>
<p>Ich möchte mit einer parlamentarischen Anfrage die Vorgangsweise der Justizministerin klären. Unter anderem möchte ich von der Justizministerin folgendes wissen:</p>
<ul>
<li>Von wem ging die Initiative für dieses Treffen aus?</li>
<li>Was war der genaue Inhalt dieses Gesprächs?</li>
<li>Hat der Anwalt Grassers konkrete Wünsche bezüglich der Strafverfahren Grassers an die Justizministerin herangetragen?</li>
<li>Hat die Justizministerin in Folge dieses Treffens Kontakt zu zuständigen Staatsanwälten aufgenommen?</li>
<li>Ist es österreichischen Anwälten grundsätzlich möglich ein direktes Treffen mit der Justizministerin zu vereinbaren, wenn sie mit der Vorgangsweise der Staatsanwaltschaft unzufrieden sind?</li>
<li>Wenn nein, warum hat der Anwalt Grassers eine derartige VIP Behandlung erhalten?</li>
<li>Entsteht durch eine derartige VIP Behandlung nicht die Gefahr, dass für viele Bürger/innen der Eindruck entstehen könnte, dass mächtige und einflussreiche Personen eine bevorzugte Behandlung durch Teile der Justiz erfahren würden?</li>
</ul>
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		<title>Bandion-Ortner: Staugefahr und Pannenserie</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 10:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bandion-Ortner]]></category>

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		<description><![CDATA[Justizministerin Bandion-Ortner sieht für ihren Dienstwagen Staugefahr in Wiens Straßen. Eine eigene Busspur sollte deshalb her. Ihr größeres Problem ist aber, dass sie eine Pannenserie plagt. Als Medienliebling gestartet, ist sie relativ schnell am Boden der Realität gelandet. Oftmalige Nullaussagen in Interviews, ihre Lockerungen im Antikorruptionsstrafrecht oder das schlechte Krisenmanagement bei den Vorwürfen gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Justizministerin Bandion-Ortner sieht für ihren Dienstwagen Staugefahr in Wiens Straßen. Eine eigene Busspur sollte deshalb her. Ihr größeres Problem ist aber, dass sie eine Pannenserie plagt. Als Medienliebling gestartet, ist sie relativ schnell am Boden der Realität gelandet. Oftmalige Nullaussagen in Interviews, ihre Lockerungen im Antikorruptionsstrafrecht oder das schlechte Krisenmanagement bei den Vorwürfen gegen die Staatsanwaltschaft sind nur interessierten Beobachter/innen aufgefallen.</p>
<p>Jetzt hat sie auch bei den Leser/innen der Boulevardzeitungen ein Problem. Eine eigene Busspur für eine gestresste Ministerin &#8211; dafür fehlt zu Recht jedes Verständnis. Bandion-Ortner zahlt jenen Preis den viele Quereinsteiger/innen in die Politik zahlen müssen. Fehlendes politisches Gewicht und mangelnde Erfahrung lassen jedes Vorhaben zum Spießrutenlauf werden.</p>
<p>Bandion-Ortner hat es verabsäumt aus dem Umstand der Parteiungebundenheit einen Nutzen zu machen. Wer in einer Partei keine Hausmacht hat, muss entweder die Parteidirektiven umsetzen oder setzt seine Unabhängigkeit gezielt und sichtbar ein. Bandion-Ortner hat sich für ersteres entschieden. Für zweiteres hätte sie sich positionieren und Konflikte mit der ÖVP führen müssen. Sie hätte sich beispielsweise den ÖVP Lobbies hinsichtlich deren Änderungswünschen bei den Antikorruptionsregelungen widersetzen können. Das hätte Profil und politische Stärke gebracht.</p>
<p>So ist Bandion-Ortner höchstens eine parteifreie Ministerin, aber alles andere als unabhängig. Dass sie in der Bonzenbusspur-Affäre den Sinn für das Zumutbare vermissen hat lassen, kommt höchstens erschwerend hinzu.</p>
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		<title>Bandion-Ortner: geschützte VIPs und gesuchte Aufdecker</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 09:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>asteinhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bandion-Ortner]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Falter hat aufgedeckt, wie politisch heikle Fälle in der Staatsanwaltschaft entsorgt werden. Landeshauptmann Dörfler wurde in einer skurrilen Begründung im Ortstafelstreit vor Strafverfolgung geschützt. &#8220;Was er gemacht hätte entspreche zwar dem Delikt des Amtsmissbrauchs, er habe aber die strafrechtliche Tragweite seiner Handlungen nicht einschätzen können&#8221;, heißt es. Unwissenheit schützt an sich vor Strafe nicht, außer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Falter hat aufgedeckt, wie politisch heikle Fälle in der Staatsanwaltschaft entsorgt werden. Landeshauptmann Dörfler wurde in einer skurrilen Begründung im Ortstafelstreit vor Strafverfolgung geschützt. &#8220;Was er gemacht hätte entspreche zwar dem Delikt des Amtsmissbrauchs, er habe aber die strafrechtliche Tragweite seiner Handlungen nicht einschätzen können&#8221;, heißt es. Unwissenheit schützt an sich vor Strafe nicht, außer bei Politiker/innen.</p>
<p>Justizministerin Bandion-Ortner hat alles durchgewunken. Sie beruhigt jetzt. Die Einstellung wäre letztendlich mit einer anderen Begründung erfolgt. Genau das ist aber der Punkt. Die Motive waren so offensichtlich, dass man sie mit einer anderen Begründung verschleiern musste &#8211; das Ergebnis ist ja das gleiche geblieben.</p>
<p>Um willkürlichen Einstellungen entgegen zu wirken hilft nur eines: die Staatsanwaltschaft muss Einstellungen von Strafverfahren in öffentlich zugänglicher Form inhaltlich begründen. Nur wenn das Standard ist, gibt es Transparenz und Nachvollziehbarkeit.</p>
<p>Statt über solche Verbesserungen nach zu denken hat Bandion-Ortner jetzt zur Verrätersuche geblasen. In den USA ist die Debatte längst weiter. Ein Informant der Missstände aufdeckt (Whistleblower) wird dort vom Gesetz geschützt. In Österreich brauchen wir das auch, damit mit manchen eigentümlichen Bräuchen aufgeräumt werden kann.</p>
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