Die fünf größten Dummheiten im Wiener Vorwahlkampf

Die Intensivphase des Wiener Wahlkampfs beginnt. Hier ein kleine Zusammenstellung für alle UrlauberInnen über die fünf größten Dummheiten und Bösartigkeiten im Vorwahlkampf aus meiner Sicht:

  1. Blut- und Bodenreime (FPÖ) – Man kommt vom Urlaub zurück und weiß gleich, dass man wieder zu Hause ist. Nichts hat sich geändert – außer Hetze haben die Blauen nichts zu bieten.
  2. Law and Order Politik gegen Drogenkranke und Prostituierte (SPÖ) – In Wahlkampfzeiten wird mit eisernem Besen gekehrt, Drogenkranke am Karlsplatz und Prostituierte stören das rote Bild vom schönen Wien, da darf schon mal in blauer Manier hart durchgegriffen werden, statt soziale Probleme zu lösen.
  3. “Echt Grün” – Abspaltungen im 6. und 8. Bezirk (Grüne) – Wir Grüne haben uns vermehrt, leider nicht in Stimmen, sondern Kandidaturen. Hilfreich ist dieser Jahrmarkt der Eitelkeiten sicher nicht.
  4. Forderung nach Abriss der Rapid Heimstätte Hanappi-Stadion (ÖVP) – ÖVP Politiker wollen Rapid aus Hütteldorf absiedeln. Eine Schnapsidee, die für Rapid-Fans vielleicht wahlentscheidend ist.
  5. Christine Marek Song (ÖVP) – Harmlos und dumm, wie vieles in der ÖVP

Die Parlamentspartei BZÖ wird mangels politischer Relevanz in Wien nicht in der Wertung geführt. Ihre größte Dummheit ist ohnedies das Antreten bei den Wienwahlen.

1 Kommentar

  • By leckse, 30.08.10 @ 13:33

    Für die größte Dummheit halte ich bei der FPÖ die Vehemenz, mit der die FPÖ versucht zu suggerieren, dass Sicherheits, Bildungs- und Zuwanderungspolitik im Wesentlichen auf dem Mist von Häupl gewachsen wären.

    Gerade die Kernthemen der FPÖ fallen nicht in die Kompetenz von Gemeinderat bzw. Landtag. Wenn man das richtig vermittelt, sollten auch die größten FPÖ-Fans einsehen, dass das Wählernepp ist.

Other Links to this Post

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar