Die fünf größten Dummheiten im Wiener Vorwahlkampf
Die Intensivphase des Wiener Wahlkampfs beginnt. Hier ein kleine Zusammenstellung für alle UrlauberInnen über die fünf größten Dummheiten und Bösartigkeiten im Vorwahlkampf aus meiner Sicht:
- Blut- und Bodenreime (FPÖ) – Man kommt vom Urlaub zurück und weiß gleich, dass man wieder zu Hause ist. Nichts hat sich geändert – außer Hetze haben die Blauen nichts zu bieten.
- Law and Order Politik gegen Drogenkranke und Prostituierte (SPÖ) – In Wahlkampfzeiten wird mit eisernem Besen gekehrt, Drogenkranke am Karlsplatz und Prostituierte stören das rote Bild vom schönen Wien, da darf schon mal in blauer Manier hart durchgegriffen werden, statt soziale Probleme zu lösen.
- “Echt Grün” – Abspaltungen im 6. und 8. Bezirk (Grüne) – Wir Grüne haben uns vermehrt, leider nicht in Stimmen, sondern Kandidaturen. Hilfreich ist dieser Jahrmarkt der Eitelkeiten sicher nicht.
- Forderung nach Abriss der Rapid Heimstätte Hanappi-Stadion (ÖVP) – ÖVP Politiker wollen Rapid aus Hütteldorf absiedeln. Eine Schnapsidee, die für Rapid-Fans vielleicht wahlentscheidend ist.
- Christine Marek Song (ÖVP) – Harmlos und dumm, wie vieles in der ÖVP
Die Parlamentspartei BZÖ wird mangels politischer Relevanz in Wien nicht in der Wertung geführt. Ihre größte Dummheit ist ohnedies das Antreten bei den Wienwahlen.







