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	<title>Kommentare zu: Missbrauchsopfer: Forderungspaket an die katholische Kirche</title>
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		<title>Von: Linke Andreas</title>
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		<dc:creator>Linke Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 07:44:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde den Herrn Schönborn fragen ob er auch die Opfer entschädigt die sich nicht gemeldet haben und die bei der Kirche bekannt sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde den Herrn Schönborn fragen ob er auch die Opfer entschädigt die sich nicht gemeldet haben und die bei der Kirche bekannt sind.</p>
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		<title>Von: Klaus Knoll</title>
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		<dc:creator>Klaus Knoll</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 09:12:49 +0000</pubDate>
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		<description>ich halte ihre idee einer unabhängigen untersuchungskommission für den bei weitem besten vorschlag in der bisherigen diskussion. kontakt mit einer kirchlichen stelle käme für mich nicht in frage, und auch einer nur kirchlich bestellten, ansonsten unabhängigen, ombudsperson würde ich mich nur sehr begrenzt anvertrauen wollen. da beim sexuellen missbrauch durch autoritätspersonen insbesondere das zwischenmenschliche vertrauen zerstört wird, scheint mir dieses detail von großer bedeutung. 

hintergrund: ich bin eines der vielen missbrauchsopfer, von denen derzeit überall die rede ist. jesuiteninternat aloisianum, linz-freinberg, österreich, 1966-1970. der bis zur versetzung des täters in die jugendseelsorge(!) wien vier jahre andauernde physische, psychische und sexuelle missbrauch durch einen ordensbruder hat in meinem leben zu zahlreichen und teilweise unbeschreiblichen verwerfungen und verwüstungen geführt. erst nachdem ich schon viele jahre in anderen, für mich weniger belastenden und belasteten kulturen gelebt hatte (japan, hong kong, hawai&#039;i), konnte ich vor zwei jahren die wahre natur des vorgefallenen aufdecken. ich habe letzten sommer bei einem besuch in österreich meinen täter konfrontiert und er hat trotz der bekannten verjährungsfristen das vorgefallene zumindest indirekt gestanden. seither sehe ich den menschen wieder vermehrt in die augen. 

klaus knoll, honolulu</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich halte ihre idee einer unabhängigen untersuchungskommission für den bei weitem besten vorschlag in der bisherigen diskussion. kontakt mit einer kirchlichen stelle käme für mich nicht in frage, und auch einer nur kirchlich bestellten, ansonsten unabhängigen, ombudsperson würde ich mich nur sehr begrenzt anvertrauen wollen. da beim sexuellen missbrauch durch autoritätspersonen insbesondere das zwischenmenschliche vertrauen zerstört wird, scheint mir dieses detail von großer bedeutung. </p>
<p>hintergrund: ich bin eines der vielen missbrauchsopfer, von denen derzeit überall die rede ist. jesuiteninternat aloisianum, linz-freinberg, österreich, 1966-1970. der bis zur versetzung des täters in die jugendseelsorge(!) wien vier jahre andauernde physische, psychische und sexuelle missbrauch durch einen ordensbruder hat in meinem leben zu zahlreichen und teilweise unbeschreiblichen verwerfungen und verwüstungen geführt. erst nachdem ich schon viele jahre in anderen, für mich weniger belastenden und belasteten kulturen gelebt hatte (japan, hong kong, hawai&#8217;i), konnte ich vor zwei jahren die wahre natur des vorgefallenen aufdecken. ich habe letzten sommer bei einem besuch in österreich meinen täter konfrontiert und er hat trotz der bekannten verjährungsfristen das vorgefallene zumindest indirekt gestanden. seither sehe ich den menschen wieder vermehrt in die augen. </p>
<p>klaus knoll, honolulu</p>
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