Anti-Hungerkonferenz – radikales Umdenken gefordert

Derzeit tagt in Rom die Welternährungsorganisation. Global sterben immer noch Menschen an Hunger – eine  Schande. Die Zahlen jagen einen Schauer über den Rücken.

  • Jede Sekunde stirbt ein Mensch an Unterernährung und deren Folgen
  • Jeden Tag verhungern weltweit 18 000 Kinder
  • 840 Millionen Menschen leiden an Hunger
  • Über 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu gesundem Trinkwasser

Das Bevölkerungswachstum verschärft die Probleme -  ist aber nicht die Ursache für den globalen Hunger. Die reichen Industrieländer und ehemaligen Kolonialmächte tragen die volle Verantwortung. Mit als Entwicklungshilfe getarnter Exportförderung werden europäische Agrarprodukte subventioniert und exportiert. Das zerstört die Agrarmärkte in Afrika und schafft Abhängigkeiten, Armut und in Folge Hunger. Was es bräuchte wären massive Investitionen in die kleinen Agrarbetriebe Afrika und Asiens. Verschärft wird die Situation dadurch, dass der Süden statt Nahrungsmitteln, Futtermittel für die Industrieländer produziert.

Ein radikales Umdenken ist angesagt. Die einseitige Ausbeutung muss beendet werden. Es ist an der Zeit, dass die ehemaligen Kolonialmächte Schadenersatzzahlungen leisten. Nur so kann die Spirale des Hungers durchbrochen werden. In Österreich ist die Anti-Hungerkonferenz kein Thema. Was ist eigentlich Österreichs Beitrag? Welches österreichische Regierungsmitglied wird an der Konferenz teilnehmen?

Übrigens weltweit werden jährlich rund 950 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben …

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien